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Datum/Zeit |
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10,32 € |
+0,060 € |
+0,58 % |
22.04/13:30 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| DE0006305006 |
630500 |
- € |
- € |
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DEUTZ akkumulieren 17.06.2008
AC Research
Westerburg (aktiencheck.de AG) - Der Analyst Henning Wagener von AC Research empfiehlt weiterhin, die Aktien von DEUTZ (ISIN DE0006305006 / WKN 630500) zu akkumulieren.
Die Gesellschaft wolle ihre Produktivität in der Motorenfertigung steigern.
Dies habe der neue DEUTZ-Chef Helmut Leube gegenüber der "Financial Times Deutschland" verlauten lassen. So sehe er bei DEUTZ beim Vergleich der Prozesse mit denen in der Autoindustrie noch Einsparpotenzial. Vor diesem Hintergrund müssten seinen Angaben zufolge in den nächsten drei Jahren Produktivitätssteigerungen in der Motorenfertigung von fünf bis zehn Prozent pro Jahr möglich sein.
Das Ziel sei es, die Fertigung effizienter zu machen und das Geschäft internationaler auszurichten. Zudem müsse die Produktion dem Kunden folgen. Vor diesem Hintergrund prüfe der Konzern derzeit Produktionsstandorte in Indien und den USA. Beide Projekte sollten aber nicht gleichzeitig in Angriff genommen werden. Eine Entscheidung solle dabei noch im laufenden Jahr fallen.
Nach Ansicht der Analysten von AC Research seien die getätigten Aussagen insgesamt positiv zu werten. Eine internationalere Aufstellung vor Ort werde wahrscheinlich dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Kunden effizienter betreuen könne und so die eigene Marktposition verbessern könne. Die wichtigste Herausforderung des Konzerns liege derzeit aber noch im Hochfahren der Motorenfertigung in China. Diese werde im Rahmen des 50:50 Joint Ventures DEUTZ Dalian mit der chinesischen FAW betrieben. Da eine der beiden Fabriken aber noch nicht ausgelastet sei und DEUTZ noch viele Teile von Deutschland nach China transportieren müsse, da es vor Ort nicht genügend Zulieferer gäbe, werde in China im laufenden Jahr noch ein Verlust in einstelliger Millionenhöhe erwartet. Im kommenden Jahr solle hier aber die Gewinnschwelle erreicht werden.
Beim gestrigen Schlusskurs von 6,70 Euro erscheine das Unternehmen mit einem KGV 2008e von gut 10 weiterhin relativ moderat bewertet. Im kommenden Geschäftsjahr 2009 rechne man auch vor dem Hintergrund wegfallender Anlaufverluste durch DEUTZ Dalian mit einem deutlichen Gewinnschub. Zur Verbesserung der eigenen Marktposition würden auch Übernahmen nicht ausgeschlossen erscheinen. Als Risikofaktoren für die weitere Geschäftsentwicklung sehe man neben der wahrscheinlichen Eintrübung des gesamtwirtschaftlichen Umfeldes auch vor dem Hintergrund der sich verschärfenden Emissionsstandards in den USA und Europa wahrscheinlich steigende Forschungs- und Entwicklungskosten.
Die Analysten von AC Research empfehlen weiterhin, die Aktien von DEUTZ zu akkumulieren. (Analyse vom 17.06.2008) (17.06.2008/ac/a/d)
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